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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN –
DAUERHAFTE HAARENTFERNUNG MIT DIODENLASER

  1. Welche Körperzonen können behandelt werden?
  2. Welche Haare können behandelt werden?
  3. Kann auch gebräunte oder dunkle Haut behandelt werden?
  4. Können 100% der Haare entfernt werden?
  5. Sind die behandelten Stellen für immer haarfrei?
  6. Wie viele Behandlungen sind notwendig?
  7. Warum sind mehrere Behandlungen notwendig?
  8. Fallen die Haare sofort aus?
  9. Müssen die Haare vor der Behandlung rasiert werden?
  10. In welchen Abständen erfolgen die Behandlungen?
  11. Ist die Behandlung schmerzhaft?
  12. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  13. Worauf ist vor und nach der Behandlung zu achten?
  1. Welche Körperzonen können behandelt werden?
    Oberlippe, Kinn, Achseln, Bikinizone, Intimbereich, Bart und Haaransätze, Arme, Beine, Rücken, Schultern, Bauch, Brust, Gesäß – Nahezu alle gut erreichbaren Körperzonen können behandelt werden.
  2. Welche Haare können behandelt werden?
    Die Behandlung kann bei allen Haaren, die ausreichend Pigmente (Melanin) enthalten, durchgeführt werden. Bei dunklen Haaren ist die Laser-Epilation besonders effektiv aufgrund des hohen Gehalts
    an Eumelanin (Schwarz-Braun-Pigment) im Haar. Hellblonde und sehr feine Haare sowie rotes Haar reagieren in der Regel kaum oder gar nicht auf eine Lasertherapie. Sie enthalten überwiegend
    Phäomelanin (Rot-Gelb-Pigment), welches Licht sehr schlecht absorbiert. Der Behandlungserfolg kann jedoch im Einzelfall nicht vorhergesagt werden. Auch bei blonden Haaren (weniger Pigmente)
    sind schon überraschend gute Ergebnisse beobachtet worden. Umgekehrt gibt es auch Ausnahmen mit besonders hartnäckigen, dunklen Haaren.
    Das genaue Ergebnis wird durch weitere Faktoren beeinflusst:
    • Haarfarbe
    • Haardicke
    • Haartiefe
    • Behandlungsbereich
    • Hauttyp/ Hauttoleranz
    • Hautstruktur
    • Lichtintensität
  3. Kann auch gebräunte oder dunkle Haut behandelt werden?
    Ja. Durch die Wahl der richtigen Lichtintensität und Arbeitsweise ist es möglich auch gebräunte oder selbst „schwarze“ Haut sicher und sanft zu behandeln. Nach vorheriger Beratung und Untersuchung
    wird das jeweils richtige Behandlungsverfahren ausgewählt und ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Dazu wird u.a. eine automatische Hautanalyse durchgeführt, welche die exakte Pigmentierung der zu behandelnden Hautfläche (Hauttyp) ermittelt.
  4. Können 100% der Haare entfernt werden?
    Nein, womöglich nicht. Das kann niemand. Einige Haare werden zu hell oder zu dünn für eine ausreichende Erhitzung der Haarwurzeln sein, sind dafür aber auch kaum zu erkennen und daher unauffällig.
  5. Sind die behandelten Stellen für immer haarfrei?
    Jeder Mensch besitzt etwa 5 Mio. Haaranlagen. Nur ein Teil davon ist zu jeder Zeit aktiv. Aktive Haarwurzel, die verödet worden sind, sterben ab und können nicht wieder regenerieren. Wenn nach Jahren
    jedoch wieder neue Haare nachwachsen, meist nur noch vereinzelt, wachsen diese aus Haarwurzeln, die bis dahin nicht aktiv gewesen und daher bei der vergangenen Behandlung nicht erreicht
    werden konnten.
  6. Wie viele Behandlungen sind notwendig?
    Je nach Haut-, Haarfarbe und Haardicke sowie zu behandelndem Bereich sind etwa 6 – 8 Behandlungen realistisch. Es können durchaus weniger sein – mehr allerdings auch. Es bedarf eines persönlichen
    Beratungsgesprächs und einer ausführlichen Anamnese.
  7. Warum sind mehrere Behandlungen notwendig?
    Die Behandlung ist immer nur für die Haare wirksam, die sich am Ende des Wachstums (Anagenphase) befinden. Nur in der Wachstumsphase verbindet das Haar die Haarpapille mit der Hautoberfläche.
    Zu jeder Zeit befinden sich jedoch nur ca. 10-20 % der Körperhaare in der Wachstumsphase.
    Darüber hinaus bilden die Pigmentzellen (Melanozyten) der Haarwurzel nicht ständig Melanin. Erst in der späten Wachstumsphase beginnt die Bildung von Melanin, weshalb erst dann die Haarwurzel mittels Lichtenergie ausreichend erhitzt werden kann. Alle anderen „mitbehandelten“ Haare fallen ebenfalls aus, wachsen aber mit Verzögerung wieder nach.
  8. Fallen die Haare sofort aus?
    Je nach Körperregion dauert der Haarausfall zwischen 10 und 20 Tagen. Es wird für Sie so aussehen, als wachsen die Haare normal weiter. Bitte Geduld! Die Haarwurzel wird – von außen leider nicht sichtbar – durch das energiereiche Licht irreparabel geschädigt. Das Haar wird von der Haarwurzel getrennt und von der Haut langsam abgestoßen. Bis neue Haare wieder aus der Haut herausgewachsen sind, können bis zu 3 Monate vergehen.
  9. Müssen die Haare vor der Behandlung rasiert werden?
    Die Haare sollten bei der Behandlung möglichst kurz und rasiert sein (ca. 2-3 Tage vorher), um eine angenehme und wirkungsvolle Epilation zu erreichen. Wichtig ist, dass die Haare vorher nicht gezupft oder herausgerissen werden, um die Wärmeleitung von der Oberfläche zur Haarwurzel (Papille, Kapillare) zu erleichtern.
  10. In welchen Abständen erfolgen die Behandlungen?
    Abhängig von der zu behandelnden Körperzone und individuellem Haarwuchs sollten mindestens 4 bis 12 Wochen zwischen den Sitzungen liegen, um so viele Haare wie möglich in der Wachstumsphase behandeln zu können. Es geht nirgendwo schneller. Infolge der Behandlung verändert sich das Haarwachstum, sodass auch verbliebene Haare stetig langsamer nachwachsen.
  11. Ist die Behandlung schmerzhaft?
    Durch stetige Weiterentwicklung der Licht- und Lasertechnik in den vergangenen 20 Jahren ist die Behandlung bei richtiger Anwendung inzwischen sehr sanft und schmerzarm.Die meisten Menschen verspüren ein leichtes Pieksen oder Kribbeln. Das Schmerzempfinden ist jedoch individuell und je nach Körperzone oder „Tagesform“ sehr verschieden.
  12. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
    Ein leichtes Spannungsgefühl, eine eventuelle, leichte Hautrötung wie auch kleine Schwellungen (Pusteln) sind normal, verblassen aber nach wenigen Stunden.
  13. Worauf ist vor und nach der Behandlung zu achten?
    Vor und nach jeder Behandlung (ca. 7 Tage) sollte auf intensives Sonnenbaden oder Solarium verzichtet werden, um Hautrötungen- und Reizungen zu vermeiden. Eine sichere und angenehme Behandlung würde sonst eventuell erschwert. Um unerwünschte Nebenwirkungen wie z.B. Pigmentverschiebungen zu vermeiden, sollte auch nach einer Behandlung die Haut vor direkter Sonneneinstrahlung stets geschützt werden, z.B. mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher.